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Damit Kampagnen noch effizienter werden, erforscht Mediaplus mit Neuromarketing die neuronale Wirkung bei Verbrauchern.
Welche Prozesse laufen im Kopf eines Konsumenten ab, wenn er eine bestimmte Werbung sieht oder wenn er vor einer Kaufentscheidung steht? Um diesen Prozessen, die häufig unbewusst stattfinden, auf die Spur zu kommen, setzt Mediaplus auf Neuromarketing.In Europas größter Grundlagenstudie zum Thema „Neuro-Marketing“ ermittelten wir für unsere Kunden: Welche TV-Umfelder wirken in der Mediaplanung am besten für die jeweiligen Marken und Zielgruppen? Sind längere Spots wirklich besser? Und welche Gestaltungsdetails eines Werbespots schaffen es bis ins Langzeitgedächtnis?
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Glossar: Neuromarketing
Neuromarketing setzt sich aus zwei Bereichen zusammen:
• Erkenntnisse aus der Psychologie mit Fokus auf Informationsaufnahme und Konsumverhalten von Verbrauchern.
• Erkenntnisse, die aus Methoden der Hirnforschung für das Marketing abgeleitet werden.
Letzteres sollte v.a. dazu dienen, auftretende Verhaltensmuster beim Konsumverhalten aufzudecken sind, die nicht rein durch Erkenntnisse aus der psychologischen Wissenschaft zu erklären sind. Mit Methoden aus der apparativen Gehirnforschung können aus gewonnenen Erkenntnissen neue Modelle zur Erklärung des Konsumverhaltens entwickelt werden.
Viele Unternehmen, Agenturen und Marktforschungsinstitute nutzen Neuromarketing, um herauszufinden, welche Gehirnareale durch Werbebotschaften aktiviert werden. Zusammen mit Hirnforschern und mithilfe modernster Diagnosetechnik aus der Medizin wird erforscht, was Werbung und Produktgestaltung im Gehirn der Verbraucher auslöst.
Vorteile des Neuromarketings
Neuromarketing hilft das Unterbewusstsein zu erforschen, indem es Gehirnströme analysiert, die als Reaktion auf Marken, Werbung und Warenpräsentation entstehen. So können Probleme beseitigt werden, die bei regulären Methoden in der Marktforschung entstehen, wie z.B. Befragte, die ihre Antworten nicht klar formulieren können oder die Beeinflussung von Umfrageteilnehmern in einer Befragungsgruppe.
Ein Beispiel: In einer Untersuchung fand man heraus, dass Verbraucher Wurstwaren aus der Wursttheke bevorzugten, weil sie im Unterbewusstsein glaubten, diese Wurst sei frischer als die abgepackte Ware. Beim Einsatz traditioneller Marktforschungs-Methoden gaben sie jedoch an, dass dies keinen Einfluss auf ihre Kaufentscheidung gehabt hätte.